X-Sense Home Security Kit im Test: Funk-Alarmanlage einrichten und ausprobieren

15 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack packt das Set aus, lernt die Geräte über die App ein und löst den Alarm testweise aus. Am Ende sagt er, wo man vorsichtig sein muss.

Tobias HaackElektromeister · Autor
12. Oktober 2021Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Vorschaubild: Tobias Haack mit verschränkten Armen neben mehreren weißen Geräten mit blauen Leuchten und einer kleinen Fernbedienung, Schriftzug „X-Sense Security Kit“

Ohne Ihre Einwilligung wird keine Verbindung zu YouTube aufgebaut. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Das X-Sense Home Security Kit ist eine Alarmanlage, die über Funk ein eigenes Netzwerk aufbaut, ähnlich wie WLAN. Tobias nennt es einen guten Einstieg, wenn man die Wohnung absichern will, ohne gleich Tausende von Euros auszugeben. Eingerichtet wird alles über eine App. Im Test reagiert die Anlage laut Tobias ziemlich schnell, und aufs Handy kommt sofort eine Meldung. Vorsicht beim Stromausfall: Die integrierte Batterie hält das Ganze laut Tobias zwölf Stunden aufrecht. Für die Meldungen in der App braucht man aber immer noch den Router mit der Internetverbindung, bei einem Einbruch kommt die Meldung dann nicht. Außerdem ist die Menüführung auf Englisch.

„Da muss man vorsichtig sein: Man braucht immer noch den Router mit der Internetverbindung, damit man später draußen diese Nachrichten auf die App bekommt.“

Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Hinweis: Eine Zusammenarbeit mit X-Sense wird im Video nicht genannt. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks, darunter ein Link zum Set.

Kapitel im Video

  1. Einleitung
  2. Auspacken
  3. Die Base Station
  4. Batterien einsetzen
  5. Tür-Fensterkontakt hinzufügen
  6. Bewegungssensor
  7. Einstellungen
  8. Scharf schalten
  9. Quittieren über App

Das Wichtigste aus dem Video

1. Wofür das Set gedacht ist

Zum Einstieg sagt Tobias, seine Zuschauer hätten sich bestimmt schon mal Gedanken gemacht: Wie kann ich meine Wohnung absichern, falls jemand einbricht, ohne gleich Tausende von Euros auszugeben? Da ist das Security Kit für ihn „ein guter Einstieg für kleines Geld“. Im Video zeigt er, wie es funktioniert, was es kann und wie man es einrichtet.

2. Was im Karton ist

Das Herzstück ist die Basisstation, über sie werden später alle Geräte eingelernt. Dazu kommen zwei Bewegungsmelder, vier Fenster- und Türkontakte und Batterien dafür, damit sie kabellos laufen. Eine Fernbedienung zum Scharfschalten, Entsperren oder Alarmauslösen liegt auch bei. Die braucht man laut Tobias wahrscheinlich nicht, weil alles über eine App aufs Handy geht. Außerdem im Karton: die Stromversorgung für die Basisstation, eine Beschreibung und ein Aufkleber, dass das Haus geschützt ist. Bei Letzterem sagt Tobias, er wisse nicht, wer den braucht.

Sehr gut findet er das Montagematerial mit Dübeln und Schrauben und die Klebestreifen. Damit kann man die Teile direkt aufkleben, falls man Fenster und Türen nicht kaputtmachen will.

3. App und Basisstation

Zuerst lädt man die App, im App Store oder bei Google Play, über QR-Codes kann man sie direkt abscannen. Beim ersten Öffnen legt man ein Konto an. Das ist laut Tobias ziemlich einfach: E-Mail-Adresse, Passwort und eine kurze Bestätigung per E-Mail.

Dann geht es mit der Basisstation los. Sie wird mit dem Strom verbunden und leuchtet rot. Was die Anzeigen bedeuten, wird laut Tobias in der App „super erklärt“. Im Video zeigt er, wie er die Basisstation in der App hinzufügt: Name und Zimmer vergeben, den QR-Code unten an der Station mit der Kamera abscannen, Bluetooth erlauben, weil beim Einlernen über Bluetooth kommuniziert wird, einen Knopf an der Station drücken, bis das Licht grün blinkt, und das WLAN-Passwort eingeben. Die Station spricht dabei sogar und bestätigt, dass sie mit dem WLAN verbunden ist. Danach steht sie in der App als online.

4. Tür-Fensterkontakt und Bewegungsmelder

Vor dem Einlernen kommen die Batterien rein: Beim Bewegungssensor nimmt man die Abdeckung ab, beim Tür-Fensterkontakt die Montageplatte. Den QR-Code findet man jeweils unter der Montageplatte, beim Kontakt „ganz klein“ neben einem Symbol. Die App führt durch die Schritte. Am Gerät hält man einen Knopf gedrückt, bis die LED blau blinkt, dann bestätigt die Basisstation, dass das Gerät hinzugefügt wurde.

Beim Tür-Fensterkontakt simuliert Tobias gleich das Öffnen und Schließen. Das „funktioniert super“. In der App gibt es außerdem eine Anzeige für die Signalstärke zur Basisstation und für die Batterie. Laut Beschreibung hält die Batterie zwischen drei und fünf Jahren, sagt Tobias. Den aktuellen Status holt man sich, indem man die Übersicht nach unten zieht.

5. Einstellungen

Über das Einstellrad kann man die Namen noch einmal ändern, die Helligkeit der LED an der Basisstation verstellen, die Firmware prüfen, damit sie aktuell bleibt, ein Gerät wieder entfernen oder auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Beim Tür-Fensterkontakt lässt sich der Ton lauter oder leiser stellen, und es gibt verschiedene Töne. Beim Bewegungssensor kann man die Empfindlichkeit einstellen. Das muss man laut Tobias einfach testen.

6. Scharfschalten und Alarm testen

Scharf geschaltet wird in der App unten über „Mode“. Away heißt, dass man weg ist, Home, dass man zu Hause ist. Für Home kann man Szenarien einstellen, zum Beispiel dass nicht alle Detektoren eingeschaltet werden, sondern nur bestimmte. Was zu einem passt, muss man ein bisschen durchprobieren.

Tobias stellt auf Away und simuliert einen Alarm, erst mit dem Tür-Fensterkontakt, dann mit dem Bewegungsmelder. „Wie ihr seht, das reagiert auch ziemlich schnell“, sagt er. Aufs Handy kommt sofort eine Meldung, welcher Sensor ausgelöst hat. In der History der App sieht man danach, welcher Bewegungsmelder etwas erkannt hat und welcher Kontakt geöffnet war. Das findet Tobias „ganz cool“, weil man so eine Übersicht hat. Den Alarm schaltet er über die App wieder aus. „In der Regel ist dann was passiert“, sagt er, dann sollte man die Polizei rufen.

Den Alarmton kann man leiser machen. Tobias würde empfehlen, ihn so laut wie möglich zu lassen, damit vielleicht die Nachbarn etwas mitbekommen oder der Einbrecher erschrickt und abhaut.

7. Wo man vorsichtig sein muss

Die Basisstation hat eine integrierte Batterie, die bei einem Stromausfall das Ganze zwölf Stunden aufrechterhält. „Da muss man vorsichtig sein“, sagt Tobias: Für die Nachrichten in der App braucht man immer noch den Router mit der Internetverbindung. Bei einem Stromausfall ist die Alarmanlage zwar noch scharf, bei einem Einbruch bekommt man die Meldung aber nicht.

Als Nachteil nennt er außerdem, vielleicht, die Menüführung: Sie ist auf Englisch, man braucht ein bisschen Englischkenntnisse. Zur Not gibt es die Bedienungsanleitung auf Deutsch, oder man macht es so, wie er es im Video zeigt.

8. Befestigung und Auswahl der Stellen

Bei den Tür- und Fensterkontakten muss man darauf achten, dass eines der beiden Teile am beweglichen Teil von Fenster oder Tür sitzt und das andere am festen Teil, damit sie sich beim Öffnen voneinander weg bewegen. Schrauben oder kleben? Tobias würde lieber kleben. Vielleicht entscheidet man sich später, das wieder wegzumachen und andere Systeme zu nutzen. Dann wäre es ärgerlich, wenn man schon Löcher im Rahmen hat.

Im Set sind vier Kontakte und zwei Bewegungsmelder. Man hat natürlich mehr Fenster und Türen als nur vier. Deshalb sollte man laut Tobias die Stellen auswählen, die leicht zugänglich sind, zum Beispiel von der Straße, die Balkon- oder Terrassentür oder den Flur, wo man zur Tür reinkommt.

9. Tobias’ Fazit

„Und so einfach war es, das X-Sense Security Kit einzurichten und in Betrieb zu nehmen“, sagt Tobias am Ende.

Häufige Fragen

Was ist im X-Sense Home Security Kit enthalten?

Im Video packt Tobias Haack aus: die Basisstation als Herzstück, über die alle Geräte eingelernt werden, zwei Bewegungsmelder, vier Tür- und Fensterkontakte, Batterien dafür, eine Fernbedienung, die Stromversorgung für die Basisstation, Montagematerial mit Dübeln und Schrauben, Klebestreifen, eine Beschreibung und einen Aufkleber.

Funktioniert die Alarmanlage bei einem Stromausfall?

Laut Tobias hat die Basisstation eine integrierte Batterie, die das Ganze zwölf Stunden aufrechterhält. Da müsse man aber vorsichtig sein: Für die Nachrichten in der App braucht man immer noch den Router mit der Internetverbindung. Bei einem Stromausfall ist die Alarmanlage also zwar noch scharf, bei einem Einbruch bekommt man die Meldung aber nicht.

Ist die App auf Deutsch?

Laut Tobias ist die Menüführung auf Englisch, man braucht ein bisschen Englischkenntnisse. Zur Not gibt es die Bedienungsanleitung auf Deutsch, oder man macht es so, wie er es im Video zeigt.

Sollte man die Tür- und Fensterkontakte schrauben oder kleben?

Tobias würde lieber kleben. Vielleicht entscheidet man sich später, das Ganze wieder wegzumachen und andere Systeme zu nutzen. Dann wäre es ärgerlich, wenn man schon Löcher im Rahmen hat.

Was bedeuten die Modi Away und Home?

Away heißt laut Tobias, dass man weg ist, Home, dass man zu Hause ist. Für den Home-Modus kann man Szenarien einstellen, zum Beispiel dass nicht alle Detektoren eingeschaltet werden, sondern nur bestimmte. Da müsse man ein bisschen durchprobieren, was zu einem passt. Ist man aus dem Haus, werden alle scharf gestellt.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Die Angaben gelten für das Set, das Tobias im Video 2021 einrichtet. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

Nicht alles, was technisch möglich ist,
ist auch sinnvoll.

Ob neue Elektroinstallation, Modernisierung oder ein konkretes Problem: Wir empfehlen Ihnen nicht einfach, was möglich ist, sondern was für Sie wirklich Sinn ergibt. Mit über 20 Jahren Praxiserfahrung weiß Elektromeister Tobias Haack, worauf es ankommt – und wo Sie sich unnötige Kosten sparen können.

Unser Grundsatz: Wir empfehlen nur, was wir auch bei uns zu Hause einbauen würden. Und wenn wir von einer Lösung nicht überzeugt sind, sagen wir das offen – auch wenn uns das einen Auftrag kostet. Denn gutes Handwerk beginnt mit einer Empfehlung, hinter der man steht.

Jetzt mit Tobias Haack Projekt besprechenUnverbindliche Ersteinschätzung vom Elektromeister einholen