Wechselschaltung einfach erklärt: Das Video zu Schaltbild und Wechselschalter

Knapp 20 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack erklärt, wie eine Wechselschaltung funktioniert. Zwei Schaltstellen, eine Brennstelle. Im Video zeigt er sie als Aufputz- und als Unterputzinstallation.

Tobias HaackElektromeister · Autor
12. Juli 2026Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Tobias Haack hält zwei weiße Lichtschalter in die Kamera, darunter der Schriftzug Wechselschaltung anschließen

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Eine Wechselschaltung hat zwei Schaltstellen und eine Brennstelle. Ein Wechselschalter hat zwei wechselnde Kontakte. Ein Schalter bekommt den stromführenden L1, die zwei korrespondierenden gehen zum zweiten Schalter, und von dort geht der Lampendraht zur Leuchte. So lässt sich das Licht von beiden Stellen ein- und ausschalten. Laut Tobias sollte das Thema eigentlich nur von Fachpersonal durchgeführt werden, unter Berücksichtigung der fünf Sicherheitsregeln.

„Ganz wichtig, bevor ihr loslegt: Dieses Thema sollte eigentlich nur von Fachpersonal durchgeführt werden und unter Berücksichtigung der fünf Sicherheitsregeln.“

Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Achtung Strom & Funktion
  3. Aufputz
  4. Unterputz

Das Wichtigste aus dem Video

1. Vorweg: Sache von Fachpersonal

Bevor es losgeht, sagt Tobias: „dieses Thema sollte eigentlich nur von Fachpersonal durchgeführt werden“, und zwar unter Berücksichtigung der fünf Sicherheitsregeln. Wer gerade in der Ausbildung ist und sich das Video anschaut, soll sich die Infos abholen, super vorsichtig sein und die fünf Sicherheitsregeln beachten.

2. Zwei Schaltstellen, eine Brennstelle

Eine Wechselschaltung hat zwei Schaltstellen, also zwei Schaltmöglichkeiten, und eine Brennstelle, also eine Leuchte oder Lampe. Damit kein falscher Eindruck entsteht, betont Tobias: Es ist nicht auf eine Lampe begrenzt. Man kann der Leistung entsprechend beliebig viele Leuchten dazuschalten, die dann über diese Schaltung ein- und ausgehen.

3. So ist ein Wechselschalter aufgebaut

Tobias zeigt je einen Wechselschalter für die Unterputz- und für die Aufputzinstallation. Im Prinzip funktionieren beide gleich: Es gibt zwei wechselnde Kontakte, deswegen der Name Wechselschalter. Tobias beschreibt sie sozusagen als einen Schließer und einen Öffner, die in den Schaltern integriert sind.

4. Das Schaltbild

Im Schaltbild bekommt ein Schalter den stromführenden L1. Dann gehen die zwei sogenannten korrespondierenden Drähte zum nächsten Schalter. Von dort geht es mit dem Lampendraht, der an den anderen Kontakt kommt, zur Leuchte, die bei den Schalthandlungen an- und ausgeht. Tobias fasst zusammen: Der Stromführende wird sozusagen über die korrespondierenden über die Wechselschaltung zum Lampendraht geführt, um die Leuchte ein- und auszuschalten.

Das ist die Theorie. Im Aufbau hinter Tobias liegen noch mehr Leitungen: Es gibt dazu einen Neutralleiter und einen Schutzleiter, die ebenfalls verbunden werden müssen.

5. Aufputz oder Unterputz: wo verbunden wird

Beide Varianten erlebt man laut Tobias auf der Baustelle. Bei der Aufputzvariante im Video gibt es zwei Leergehäuse für die Wechselschalter, eine Abzweigdose, in der alles verbunden wird, und eine Leuchtenfassung. Für Aufputz gibt es auch andere Leergehäuse, etwa eine wasserdichte, IP-geschützte Variante.

Bei der Unterputzvariante gilt das gleiche System und die gleiche theoretische Grundlage. Der Unterschied: Es gibt keine Abzweigdose, verbunden wird hinter dem Schalter in der Schalterdose. Im Video ist das eine orangene Hohlwanddose, es könnte laut Tobias auch eine eingeputzte schwarze Schalterdose sein.

6. Leitungen: im Video gezeigt

Welche Leitungen man vorab verlegen muss und wie man sie vorbereitet, zeigt Tobias im Video.

Adern, die er am Schalter erst mal nicht braucht, würde Tobias nicht einfach abzwicken, weil man später eventuell eine Schalter-Steckdosen-Kombination daraus machen könnte. Dazu kündigt er ein Folgevideo an.

7. Warum Beschriften bei Unterputz hilft

Bei der Aufputzinstallation braucht man eine Beschriftung der Leitungen in der Regel nicht, weil man alles montiert und gleich verbindet. Da weiß man in der Regel noch, was man hat. Bei Unterputz sieht es anders aus: In der Rohbauinstallation enden die Leitungen in der Schalterdose, darauf kommt in der Regel eine Abdeckung, etwa ein Putzdeckel. Dann kommt der Maler, verputzt und streicht, es geht viel Zeit ins Land, und wenn man die Dose wieder aufmacht, weiß man im ersten Moment nicht, welche Leitungen drin sind. Dann macht es laut Tobias Sinn, die Leitungen zu beschriften. Im Video sind sie mit Symbolen beschriftet, zum Beispiel für Wechselschalter, Lampe und Zuleitung.

8. Montage: im Video gezeigt

Redaktioneller Hinweis: Im Video werden der Einbau der Schalter und alle Verbindungen in Abzweigdose und Schalterdose gezeigt. Diese Seite gibt sie bewusst nicht als Anleitung wieder.

9. Schaltermaterial und Abdeckungen

Im Video verwendet Tobias Schaltermaterial von Gira. Die Unterputzeinsätze sind gleich, die Abdeckrahmen kann man frei wählen. Gezeigt werden das System 55 mit dem Rahmen E2 und der Flächenschalter F200 mit dem System 70. Zwischen System 55 und System 70 unterscheidet man laut Tobias die Wippengröße. Beim F200 mit dem System 70 ist die Wippe größer und flacher im Schalter als beim System 55. Mit den Oberteilen ist man laut Tobias flexibel und kann je nach Geschmack ein Zimmer so und das andere anders machen. Im Video gibt es Weiß und Schwarz, man kann auch noch Sonderfarben holen.

10. Die Probe

Bei beiden Varianten macht Tobias am Ende die Probe: Die Lampe leuchtet und lässt sich von beiden Schaltstellen ein- und ausschalten.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Wechselschaltung?

Eine Wechselschaltung hat zwei Schaltstellen und eine Brennstelle, also eine Leuchte. Im Schaltbild bekommt ein Schalter den stromführenden L1. Von dort gehen zwei sogenannte korrespondierende Drähte zum zweiten Schalter, und von dort geht der Lampendraht zur Leuchte. So kann man das Licht von beiden Schaltstellen ein- und ausschalten.

Was ist in einem Wechselschalter drin?

Laut Tobias Haack hat ein Wechselschalter zwei wechselnde Kontakte, daher der Name. Er beschreibt sie sozusagen als einen Schließer und einen Öffner. Die Schalter für Aufputz und für Unterputz funktionieren im Prinzip gleich.

Kann man mit einer Wechselschaltung mehrere Lampen schalten?

Es muss nicht nur eine Leuchte sein. Laut Video kann man der Leistung entsprechend beliebig viele Leuchten dazuschalten, die dann über diese Schaltung geschaltet werden.

Was ist bei der Wechselschaltung der Unterschied zwischen Aufputz und Unterputz?

Das System und die theoretische Grundlage sind gleich. Bei der Aufputzvariante im Video werden die Verbindungen in einer Abzweigdose gemacht. Bei der Unterputzvariante gibt es keine Abzweigdose, dort wird hinter dem Schalter in der Schalterdose verbunden.

Wer sollte eine Wechselschaltung anschließen?

Laut Tobias Haack sollte das Thema eigentlich nur von Fachpersonal durchgeführt werden, unter Berücksichtigung der fünf Sicherheitsregeln. Wer in der Ausbildung ist, soll super vorsichtig sein und die fünf Sicherheitsregeln beachten.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Diese Seite fasst zusammen, was Tobias im Video über die Funktion der Wechselschaltung erklärt. Sie ist keine Anleitung zum Anschließen. Im Video bedankt sich Tobias bei der Firma Gira für die Unterstützung dieses Videos. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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