Primo Thermodose im Test: Dosen ausschäumen statt eingipsen

5 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack probiert Thermodosen, Thermoschaum und Bohrschablone von Primo zum ersten Mal aus, „halb live“ im Video. Dazu sagt er, wann die Variante Zeit spart und wann eher nicht.

Tobias HaackElektromeister · Autor
24. Mai 2023Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Vorschaubild: Tobias Haack mit Mütze hält eine Dose Primo Thermoschaum mit Pistole und eine kleine blaue Dose in der Hand, daneben groß eine blau-orange Gerätedose und der Schriftzug „Thermodose“

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Tobias testet die Thermodosen von Primo zusammen mit dem Thermoschaum und einer Bohrschablone. Er hatte nach eigener Aussage noch nie mit dem Produkt zu tun. Im Video zeigt er, wie die Dose statt eingegipst mit ihren Gummikrallen ins gebohrte Loch gedrückt und danach ausgeschäumt wird. Auf einem größeren Projekt ist das laut Tobias auch ein bisschen Zeitersparnis, wenn man es ein bisschen vordenkt und zuerst alle Löcher vorbohrt; sonst ist man im Vergleich vielleicht nicht so schnell. Beim Schäumen muss man laut ihm vielleicht ein bisschen Gefühl entwickeln. Als „Hardfacts“ nennt Tobias, dass die Dosen wärmebrückenfrei und schallgedämmt sind, laut ihm also optimal auch für Außenwände.

„Um mit dieser Variante schneller zu sein gegenüber der Variante mit dem Eingipsen, muss man natürlich das ganze Projekt ein bisschen vordenken und zuerst alle Löcher bohren, die man mit dem Zentrierbohrer braucht, alles schön anzeichnen und dann nach und nach durchgehen.“

Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Hinweis: Das Video entstand laut Tobias mit freundlicher Unterstützung der Firma Primo. Er hat Thermodosen, den Schaum und eine Bohrschablone bekommen, um sie zu testen. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks.

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Bohrschablone
  3. Thermodosen
  4. Dosen fixieren
  5. Thermoschaum
  6. Infos
  7. Noch Fragen?

Das Wichtigste aus dem Video

1. Der Test

Von Primo hat Tobias Thermodosen, den Schaum und eine Bohrschablone bekommen, um sie einmal zu testen. Er hatte tatsächlich noch nie etwas mit dem Produkt zu tun, macht es „sozusagen halb live hier im Video zum ersten Mal“ und ist gespannt, was das Produkt kann.

2. Bohrschablone und Zeitersparnis

Im Video zeigt Tobias die Bohrschablone von Primo zusammen mit einer 82er Bohrkrone. Laut ihm funktioniert sie so: Sie hat eine Art Gummi, das in das zuerst mit dem Zentrierbohrer gebohrte Loch eingeführt und in der Wand fixiert wird. Ausrichten kann man sie mit der Wasserwaage, an ihrer Führung wird dann ohne Zentrierbohrer gebohrt.

Damit diese Variante schneller ist als das Eingipsen, muss man laut Tobias das ganze Projekt ein bisschen vordenken: zuerst alle Löcher bohren, die man mit dem Zentrierbohrer braucht, alles anzeichnen und dann nach und nach durchgehen. Macht man das bei jeder Dose einzeln, also erst vorbohren, dann den Zentrierbohrer raus und das andere Loch bohren, ist man im Vergleich vielleicht nicht so schnell. „Also bisschen mitdenken“, dann ist die Variante laut ihm auf einem größeren Projekt auch ein bisschen Zeitersparnis.

3. Die Thermodosen

Die Dosen gibt es laut Tobias in jeder gängigen Größe, einmal die tiefe und einmal die flache Dose. Es gibt auch Multimediadosen, die behandelt er im Video nicht weiter. Die Dosen kann man kombinieren. In seinem Fall braucht er zwei flache, die man ineinander stecken kann. „Das müsst ihr einfach mal selber probieren“, sagt er, das sei ganz easy.

4. Dosen fixieren

An der Seite haben die Dosen Gummikrallen. Laut Tobias muss man sie tatsächlich nur reindrücken. Dann richten sie sich aus, weil man vorher gerade gebohrt hat, und sind schon fest. Im Nachgang werden sie mit dem Schaum voll ausgeschäumt.

Außerdem gibt es an den Dosen Nasen. Sie sind dazu da, zu begrenzen: Im Neubau sind sie der Anschlag, dann steht die Dose überall gleichmäßig raus, damit der Gipser nachher sauber anputzen kann. Bei Tobias ist es eine Sanierung, da wird kein Putz mehr aufgetragen, also drückt er die Dose weiter rein. „Das geht ganz easy, zack. Dose drin.“

5. Thermoschaum

Der Thermoschaum langt laut Tobias für bis zu 100 Dosen, natürlich je nachdem, wie viel man reinschäumt. Dazu gehört eine Pistole, die im Video einfach draufgeschraubt wird. Gezeigt wird ein Punkt in der Mitte der Dose, an dem Tobias die Pistole ansetzt, laut ihm „an diesem Loch hier hinten“. Vor dem Ausschäumen macht er das Loch ein bisschen nass, dann hält der Schaum laut ihm besser.

Dann schäumt er kurz aus, „nicht zu viel“. Er sagt dazu: „Ich mache das zum ersten Mal. Vielleicht da muss man bisschen Gefühl entwickeln.“ Der Schaum quillt aus und kann, wenn er ausgehärtet ist, sauber abgeschnitten werden. Nach ca. 30 Minuten ist er laut Tobias komplett ausgehärtet. Für später gibt es von Primo Putzdeckel mit Nase. Dann kann der Gipser drüber putzen, und man sieht nachher, wo die Dosen sind.

6. Ein paar Hardfacts

Zum Schluss nennt Tobias ein paar „Hardfacts“ zu den Dosen: Laut ihm sind sie wärmebrückenfrei und schallgedämmt, und an der Seite gibt es eine Membrane, wo man das Kabel einführen kann. Damit sind sie laut ihm optimal auch für Außenwände, um keine Wärmebrücken nach innen zu haben.

7. Tobias’ Frage an die Zuschauer

Tobias hofft, er konnte einen Einblick in die Produkte von Primo geben. Er fragt in die Kommentare: Habt ihr schon damit gearbeitet? Wenn ja, seht ihr das als Vorteil? Seid ihr schneller als mit der konventionellen Installation?

Häufige Fragen

Wie bohrt Tobias die Löcher für die Thermodosen?

Im Video nutzt er eine 82er Bohrkrone und die Bohrschablone von Primo. Das erste Loch hat er mit dem Zentrierbohrer gebohrt. Die Schablone wird laut Tobias mit einer Art Gummi in dieses Loch eingeführt und in der Wand fixiert, ausgerichtet wird sie mit der Wasserwaage. An ihrer Führung wird dann ohne Zentrierbohrer gebohrt.

Ist man mit der Thermodose schneller als mit dem Eingipsen?

Laut Tobias muss man dafür das ganze Projekt ein bisschen vordenken: zuerst alle Löcher bohren, die man mit dem Zentrierbohrer braucht, alles anzeichnen und dann nach und nach durchgehen. Macht man das bei jeder Dose einzeln, ist man im Vergleich vielleicht nicht so schnell. Mit ein bisschen Mitdenken ist die Variante laut ihm auf einem größeren Projekt auch ein bisschen Zeitersparnis.

Wie halten die Dosen im Loch?

An der Seite haben die Dosen Gummikrallen. Laut Tobias muss man sie tatsächlich nur reindrücken, dann richten sie sich aus, weil man vorher gerade gebohrt hat, und sind schon fest. Im Nachgang werden sie mit dem Schaum voll ausgeschäumt.

Wofür sind die Nasen an der Dose?

Laut Tobias sind sie dazu da, zu begrenzen. Im Neubau sind sie der Anschlag, dann steht die Dose überall gleichmäßig raus, damit der Gipser nachher sauber anputzen kann. In seinem Fall ist es eine Sanierung ohne neuen Putz, deshalb drückt er die Dose weiter rein.

Wie lange braucht der Thermoschaum?

Laut Tobias ist der Schaum nach ca. 30 Minuten komplett ausgehärtet. Dann kann man das, was ausgequollen ist, abschneiden. Der Thermoschaum langt laut ihm für bis zu 100 Dosen, natürlich je nachdem, wie viel man reinschäumt.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Die Angaben stammen aus Tobias’ erstem Test der Primo-Produkte im Video, in seinem Fall bei einer Sanierung. Das Video entstand laut Tobias mit freundlicher Unterstützung von Primo; laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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