Handwerkersoftware für kleine Betriebe: Tobias Haack zeigt, wie er STREIT im Alltag nutzt
Gut 13 Minuten Video: Tobias Haack zeigt, wie er die Handwerkersoftware STREIT in seinem Betrieb nutzt. Vom Kunden über das Angebot bis zur Rechnung.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
„Weil das ist tatsächlich etwas, wo ich jetzt nicht einfach nur so daher sag: Entscheidet euch von Anfang an für eine Softwarelösung, die auch Themen kann, die ihr heute vielleicht noch gar nicht braucht.“
Tobias Haack, Elektromeister, im Video
Kapitel im Video
- Intro und Rückblick nach einem Jahr
- Kosten, Lizenzmodelle und Vorteile für Gründer
- Funktionen und mobile Apps im Überblick
- Benutzeroberfläche, Support und Beratung
- Kundenverwaltung und Stammdaten
- Angebote erstellen und Material übernehmen
- Artikelverwaltung und Angebotsgestaltung
- Angebote kopieren und Positionen übernehmen
- Vom Angebot zur Rechnung
- Fazit und weitere Informationen
Das Wichtigste aus dem Video
1. Kosten: beraten lassen und Preis anfragen
Als wichtigstes Thema steigt Tobias mit den Kosten ein. Die Frage, was das Ganze kostet, bekommt er immer wieder. Einen Preis nennt er nicht. Sein Rat: vorab beraten lassen. Es gibt eine Complete-Lizenz, „da hat man alles dabei, was es von Streit gibt“. Man kann sich das System aber auch individuell zusammenstellen lassen. Gerade für Kleinbetriebe und Gründer gibt es laut Tobias die Möglichkeit, die Software ein Jahr mietfrei zu nutzen.
2. Gleich eine Software wählen, die mitwächst
Wer frisch gründet, allein unterwegs ist und noch gar nicht so genau weiß, wie die Reise losgeht, fragt sich: Brauche ich sofort eine Software? Tobias würde es auf jeden Fall empfehlen. Bei der Frage, welche, schaut man laut Tobias „immer so nach dem günstigsten kleinen Paket, vielleicht ist das dann die richtige Rangehensweise“. Genau da biete STREIT das mietfreie Jahr, um im Wachstum schon gewappnet zu sein. Er sagt dazu: „Entscheidet euch von Anfang an für eine Softwarelösung, die auch Themen kann, die ihr heute vielleicht noch gar nicht braucht.“
Leistungsverzeichnisse, Kalkulation und Materialwirtschaft findet er am Anfang, wenn alles noch sehr übersichtlich ist, noch nicht so wichtig. Das kann aber wichtig werden, wenn man größer wird oder komplexere Aufträge bearbeitet. Dann ist man froh, wenn das System das schon kann und man nicht noch mal ein System neu aufsetzen oder wechseln muss.
3. Branchen, Funktionen und mobile Apps
Auf der STREIT-Homepage zeigt Tobias die Branchen: Elektro, SHK, Kälte, Klima, Bedachung und weitere. Für Elektriker gibt es einen eigenen Katalog, den STREIT laut Tobias regelmäßig mit Preisen und Artikeln pflegt. Bei den Funktionen nennt er unter anderem Stammdaten, Auftragsbearbeitung, Projektbearbeitung, Kalkulation, Aufmaß, Einkauf, Wartung, Service, CRM und Auswertung.
Neben der Software auf dem Desktop gibt es Apps für unterwegs. Tobias hat auf dem Tablet Monteur Plus für die mobile Auftragsabwicklung. Dazu nennt er Bautagebuch, Aufmaß Plus und die Zeiterfassung. Wer zu einzelnen Apps ein ausführliches Video möchte, soll das laut Tobias in die Kommentare schreiben.
4. Oberfläche, Support und Beratung
Den Startbildschirm kann man anpassen: Dinge, die man im Moment vielleicht noch nicht braucht, ausblenden und andere hinzufügen. An der Seite gibt es News, wenn es etwas Neues gibt. Über die Fernwartungssoftware kann man per Telefon Hilfe anfordern. Das hat Tobias nach eigener Aussage auch schon ein paar Mal gebraucht, etwa wenn eine Problemstellung kommt, die man noch nicht hatte. Dann wird einem gezeigt, was man klicken muss.
Tobias hatte letztens auch mal wieder Besuch im Büro: Man kann sich individuell inhouse beraten lassen, die Abläufe anpassen und alles erklären lassen, was die Software kann. Denn sie ist laut Tobias „sehr groß und umfangreich“. Man muss am Anfang nicht alles gleich wissen, sondern kann die einzelnen Bausteine dazunehmen, wenn man wächst. Als großen Vorteil sieht er, dass man nicht nur eine Software kauft, sondern ein großes Team dahinter hat, das sich um die Weiterentwicklung kümmert und hilft.
5. Kunden anlegen und Stammdaten pflegen
Kommt eine neue Anfrage von einem fremden Kunden, legt Tobias zuerst den Kunden an. Im Video nimmt er dafür seinen eigenen Betrieb als Beispiel. Eintragen kann man unter anderem:
- Adresse und Kontaktdaten
- eine Bemerkung, zum Beispiel „Empfehlung von XY“, damit man weiß, wo der Kunde herkam
- ob es ein Privatkunde ist und ob Arbeitszeit und Material gesondert ausgewiesen werden sollen
- Zahlungsbedingungen und Aufschläge auf Materialpreise
- Ansprechpartner und eine abweichende Lieferanschrift
6. Angebot schreiben und Material übernehmen
Im Angebot sucht Tobias den Kunden heraus und ergänzt eine Bemerkung. Man kann auch Steuerarten eingeben. Wer PV-Themen macht, könnte zum Beispiel 0 % Umsatzsteuer haben, sagt Tobias. Dann geht es an die Positionen. Textbausteine kann man sich vorfertigen, im Video etwa eine Erklärung zum Angebot.
Material holt er aus dem Warenkorb seines Hauptlieferanten: Den Artikel überträgt er über die IDS-Schnittstelle, und er steht gleich im Angebot. Bei einem einzelnen Artikel macht das laut Tobias vielleicht keinen Sinn. Hat man sich aber für eine größere Sache schon einen Warenkorb im Online-Shop gebaut, kann man ihn einfügen lassen. Im Angebot stehen dann der EK-Preis, der vorher eingestellte Zuschlag und der errechnete Einzelpreis. Der Stundensatz für den Monteur passt im Beispiel „jetzt nicht so ganz“. Das kann man beim Einstellen der Software mit dem Berater durchgehen und später in den Artikelstammdaten anpassen.
7. Artikel und Angebotsgestaltung
Wer nicht möchte, dass jede Position einzeln mit Preis dasteht, kann eine Hauptposition anlegen, im Video eine Materialpauschale, und darunter Unterpositionen. Artikel kommen aus einem vorgefertigten Katalog von STREIT. Oder man lässt sich von seinem „Großhändler des Vertrauens“ über Datanorm die Preise schicken. Sie werden dann mit Artikelnummern im System hinterlegt. Einen Preis im Beispiel nennt Tobias selbst „abstrakt“, es geht nur darum zu zeigen, was es gibt.
Vor dem Ausdrucken kann man das Angebot in der Vorschau prüfen. Es ist gebrandet, das legt man vorher fest. Alles, was man unter einem Kunden macht, taucht danach auch beim Kunden auf.
8. Angebote kopieren und Positionen übernehmen
Je größer das Thema in der Software wird, desto einfacher wird es laut Tobias. „Wenn ich zehn Mal ein Angebot von einer Wallbox schreibe, dann muss ich das nicht zehn Mal einzeln von Hand machen.“ Ein bestehendes Angebot lässt sich kopieren. Man wählt aus, was übernommen werden soll, bekommt eine neue Belegnummer und kann einen anderen Kunden auswählen. Über die Angebotssuche sieht man danach alle Angebote.
Man kann auch einzelne Positionen aus verschiedenen Angeboten holen. Dafür gibt es die Funktion „Positionsdaten einlesen aus“, mit einem Angebotsassistenten oder aus vorhandenen Belegpositionen. So schiebt man einzelne Positionen ins neue Angebot, wenn man nicht alle möchte, auch nur teilweise.
9. Vom Angebot zur Rechnung
„Aus dem Angebot wird ja dann Auftrag hoffentlich irgendwann und aus dem Auftrag dann schlussendlich auch eine Rechnung“, sagt Tobias. Über „nachfolgenden Beleg erstellen“ macht man eine Auftragsbestätigung oder, wenn man es eins zu eins übernimmt, direkt eine Rechnung. Vorher kann man prüfen und anpassen. Im Beispiel wurden statt drei Stunden doch fünf gebraucht, und die Materialpauschale war zweimal dabei. Nach der Vorschau ist die Rechnung bereit zum Ausdrucken. Danach gibt es auch eine Schnittstellenübergabe zum Steuerberater, „alles, was man sich vorstellen kann, was man braucht, um digital, sauber, effizient und zeitsparend zu arbeiten“.
Sein Fazit: „Ihr seid für alles gewappnet.“ Falls etwas fehlt, soll man es laut Tobias in die Kommentare schreiben.
Hinweis zur Zusammenarbeit: Eine Zusammenarbeit wird im Video nicht genannt. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Dort steht auch der Link zur STREIT Software.
Häufige Fragen
Was sagt Tobias zu den Kosten von STREIT?
Einen Preis nennt Tobias im Video nicht. Er rät, sich vorab beraten zu lassen und den Preis anzufragen. Es gibt eine Complete-Lizenz, bei der alles dabei ist, was es von STREIT gibt. Man kann sich das System aber auch individuell zusammenstellen lassen.
Gibt es bei STREIT ein Angebot für Gründer?
Laut Tobias gibt es gerade für Kleinbetriebe und Gründer die Möglichkeit, die Software ein Jahr mietfrei zu nutzen.
Braucht ein kleiner Betrieb gleich alle Funktionen?
Leistungsverzeichnisse, Kalkulation und Materialwirtschaft findet Tobias am Anfang, wenn alles noch sehr übersichtlich ist, noch nicht so wichtig. Wichtig werden kann das, wenn man größer wird oder komplexere Aufträge bearbeitet. Deshalb rät er, sich von Anfang an für eine Software zu entscheiden, die auch Themen kann, die man heute vielleicht noch gar nicht braucht.
Wie kommt Material vom Großhändler ins Angebot?
Im Video überträgt Tobias einen Artikel aus dem Warenkorb seines Hauptlieferanten über die IDS-Schnittstelle direkt ins Angebot. Hat man sich im Online-Shop schon einen Warenkorb gebaut, kann man ihn einfügen lassen. Außerdem kann man sich vom Großhändler über Datanorm die Preise zuschicken lassen. Sie werden dann mit Artikelnummern im System hinterlegt. Es gibt auch einen vorgefertigten Katalog, den man direkt von STREIT bekommen kann.
Wie wird aus dem Angebot eine Rechnung?
Über „nachfolgenden Beleg erstellen“ macht man aus dem Angebot zum Beispiel eine Auftragsbestätigung oder direkt eine Rechnung. Vorher kann man noch prüfen und anpassen, etwa wenn statt drei Stunden doch fünf gebraucht wurden. Danach gibt es laut Tobias auch eine Schnittstellenübergabe zum Steuerberater.
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Sie planen ein Projekt rund um Ihre Elektroinstallation? Tobias Haack berät Sie persönlich. In Heilbronn und Umgebung vor Ort, sonst per Video-Beratung.
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Die Seite gibt nur wieder, was Tobias im Video zeigt und sagt. Eine Zusammenarbeit wird im Video nicht genannt, laut Videobeschreibung sind die Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.