Smart Home Möglichkeiten: Ein Tag im Gira Experience Center im Video

9 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack ist extra in die Niederlande gefahren, um im Gira Experience Center zu zeigen, was man mit einem Smart Home alles umsetzen kann. Einmal von morgens bis abends durch eine Wohnung, dazu weitere Funktionen.

Tobias HaackElektromeister · Autor
9. August 2024Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Tobias Haack mit Mütze lächelnd neben einer Küche mit Kochinsel, dazu der Schriftzug Gira und So geht Smart Home

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Smart Home ist ein großer Überbegriff. Im Gira Experience Center spielt Tobias an einer typischen Wohnung mit Bad, Küche, Schlafzimmer und Wohnzimmer einen Tagesablauf mit Szenen durch: Nachhausekommen, Kochen, Filmabend, Schlafengehen, Aufstehen, Frühstück und das Haus verlassen. Danach zeigt er weitere Funktionen wie Bedienteile, Abwesenheitssimulation und Panikknopf. Sein Rat: sich vorher Gedanken machen und mit dem Elektriker sprechen. Das System ist laut Tobias nicht in Stein gemeißelt und lässt sich später anpassen.

„Noch ein Hinweis: Das System ist dann nicht in Stein gemeißelt. Wenn man jetzt z. B. dann doch möchte, dass die Kaffeemaschine erst 10 Minuten später angeht, kann man das alles noch im Nachhinein programmieren.“

Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Vorplanung
  3. Ein Tag im Smart Home
  4. Viele Möglichkeiten
  5. Fazit

Das Wichtigste aus dem Video

1. Vorplanung: ein Smart Home durchdenken

Man hat laut Tobias „unendlich viele Möglichkeiten“, sein Smart Home zu programmieren. Es kommt darauf an, was man selbst möchte. Für die Planung gibt es viele Schritte. Man muss sich ein Smart Home durchdenken:

  • Welche Beleuchtung möchte man?
  • Wo möchte man welche Steckdose haben?
  • Welche Szenen möchte man haben, zum Beispiel wenn man nach Hause kommt oder ins Bett geht?
  • Was möchte man mit den Tastern noch realisieren? Die können zum Beispiel auch die Temperatur messen, um dann die Heizung zu steuern.

Da muss man sich viele Gedanken machen, am besten in Absprache mit dem Elektriker, der die Planung macht. Bedienen lässt sich das Ganze im Video zum Beispiel über ein iPad. Es gibt außerdem Bedienteile, die man an die Wand machen kann.

2. Abends: nach Hause kommen, kochen, Film schauen, schlafen

Die Szenen werden im Video am Tablet simuliert:

  • Nach Hause kommen: Die Grundbeleuchtung geht wieder an, dazu Hintergrundbeleuchtung und Musik, so wie man es gerne möchte.
  • Kochen: Die Küche bekommt helles Licht, damit man beim Kochen alles auf der Arbeitsplatte sieht. Ist man fertig, kann man das Licht dimmen lassen und essen.
  • Filmabend: Im Wohnzimmer ist alles bereit: Die Jalousien gehen zu, der Fernseher wird rausgefahren, dazu indirektes Licht für einen gemütlichen Abend auf der Couch.
  • Ins Bett gehen: Zum Beispiel geht eine Stehleuchte an, es läuft entspannte Musik, die Jalousien gehen zu, und ein indirektes Licht ist an, um noch ein Buch zu lesen oder zu entspannen.
  • Schlafen: Man macht alles aus, dann geht langsam jedes Licht in der Wohnung aus, und die Jalousien gehen überall runter.

3. Morgens: aufwachen, Bad, Frühstück, Haus verlassen

Wenn der Wecker klingelt, geht im Video zum Beispiel das Licht im Schlafzimmer an, die Jalousie lässt die Sonne rein, und im Badezimmer gehen schon eine Grundbeleuchtung und ein Radio an. Das kann man laut Tobias alles individualisieren, wie man es gerne möchte.

Im Bad gibt es eine Sonos-Integration, über die man seine Playlist ablaufen lassen kann. Auch wenn der Ablauf programmiert ist, lässt sich an den Tasten noch etwas ändern: Musik aus, oder eine hellere Basisbeleuchtung statt der Ambientebeleuchtung, damit man zum Beispiel beim Schminken mehr sieht. Man kann einmal fest programmieren und an den Tasten individuell noch ändern.

Zum Frühstück kann eine Grundbeleuchtung angehen, die Kaffeemaschine lässt sich ansteuern. Verlässt man das Haus, geht alles aus. Man kann sogar den Herd darüber schalten, sodass er automatisch ausgeschaltet wird, wenn man ihn vergisst.

Bei Tobias selbst ist das noch anders: Er hat morgens auch eine Routine mit Kaffee bei gedimmtem Licht. Das ist aber alles noch händisch, weil er sich noch nicht dazu entschlossen hat, sein Zuhause smart zu machen. Eigentlich findet er es „auch ganz cool“, wenn er auf den Knopf drückt und alles so angeht, wie er es jeden Morgen gerne hätte.

4. Nicht in Stein gemeißelt

Das Video soll Inspiration geben, die man dann mit seinem Elektriker oder seiner Elektrikerin bespricht. Wichtig ist Tobias dabei: Das System ist „nicht in Stein gemeißelt“. Möchte man zum Beispiel, dass die Kaffeemaschine erst 10 Minuten später angeht, kann man das im Nachhinein programmieren. Man kann das Smart Home immer wieder an seine Bedürfnisse anpassen, die sich ja auch immer wieder verändern.

5. Weitere Funktionen im Experience Center

  • Fest installiertes Bedienteil: Es hat einen Näherungssensor: Dann geht das Licht an, und man sieht, was vorprogrammiert ist. Darüber lassen sich zum Beispiel die Deckenspots im Schlafzimmer ein- und ausschalten und dimmen, etwa auf ein paar Prozent, auf ein Viertel oder auf 100 Prozent. Auch die Temperaturen der Räume kann man sich anzeigen lassen. Das muss alles vorher programmiert werden.
  • Taster mit Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung: Am Taster lassen sich Jalousie oder Vorhänge und das Deckenlicht bedienen. Eine Temperaturabfrage ist integriert, dann braucht man nicht noch ein Raumthermostat, wie man es sonst typisch kennt. Hat man zum Beispiel eine automatische Belüftung, lässt sie sich über die Feuchtigkeitsregelung mit ansteuern.
  • Stehlampe an der Steckdose: Auch sie lässt sich smart ausführen und dann über das Tablet oder einen Taster, zum Beispiel am Bett, ein- und ausschalten.
  • Tasten frei belegen: Auf eine Taste kann man nur die Spots legen, die Stehlampe oder mehrere Leuchtpunkte. Macht man den Spot aus, können zum Beispiel auch Hintergrundbeleuchtung und Stehlampe mit ausgehen.
  • Abwesenheitssimulation: Hat man eine Woche in seiner Wohnung gelebt, kann man das, wie man in dieser Zeit zum Beispiel die Tasten gedrückt hat und die Jalousien runtergegangen sind, als Abwesenheitssimulation ablaufen lassen. So lässt sich zum Beispiel im Urlaub simulieren, dass doch jemand zu Hause ist.
  • Panikknopf am Bett: Hört man etwas und denkt, es bricht jemand ein, kann man einen Panikknopf drücken. Im Video bellt dann ein Hund, ein Alarm geht an, die Jalousien gehen runter und alle Lichter an. Wer einbrechen möchte, wird so laut Tobias „vielleicht abgeschreckt“.

6. Fazit von Tobias

Sein Tipp: Setzt euch mit dem System auseinander, das ihr wählt. Im Gira-One-System gibt es laut Tobias viele Möglichkeiten. Sprecht mit eurem Elektriker und schaut im Internet, was es überhaupt gibt. Seid viel im Austausch mit dem Elektriker und eurem Fachberater, macht euch selbst Gedanken und macht euch schlau, was ein Smart Home kann, denn es ist „viel mehr, als man denkt“.

Häufige Fragen

Was kann man mit einem Smart Home alles steuern?

Im Video zeigt Tobias Haack im Gira Experience Center unter anderem Beleuchtung, Jalousien und Vorhänge, Musik, zum Beispiel über Sonos, einen Fernseher, der rausgefahren wird, und die Kaffeemaschine. Den Herd kann man so mit einbinden, dass er automatisch ausgeschaltet wird, wenn man ihn vergisst. Taster können zum Beispiel auch die Temperatur messen, um die Heizung zu steuern. Hat man zum Beispiel eine automatische Belüftung, lässt sie sich über die Feuchtigkeitsregelung mit ansteuern.

Worüber sollte man sich vor der Smart-Home-Planung Gedanken machen?

Laut Tobias muss man sich ein Smart Home durchdenken: welche Beleuchtung man möchte, wo man welche Steckdose haben möchte, welche Szenen man haben möchte, etwa wenn man nach Hause kommt oder ins Bett geht, und was man mit den Tastern noch realisieren möchte. Das am besten in Absprache mit dem Elektriker, der die Planung macht.

Kann man die Programmierung im Smart Home später noch ändern?

Laut Tobias ist das System nicht in Stein gemeißelt. Möchte man zum Beispiel, dass die Kaffeemaschine erst 10 Minuten später angeht, kann man das im Nachhinein programmieren. Ein programmierter Ablauf lässt sich außerdem an den Tastern noch individuell ändern, etwa Musik aus oder eine hellere Beleuchtung.

Was ist eine Abwesenheitssimulation im Smart Home?

Hat man eine Woche in seiner Wohnung gelebt, kann man das, wie man in dieser Zeit zum Beispiel die Tasten gedrückt hat und die Jalousien runtergegangen sind, als Abwesenheitssimulation ablaufen lassen. So kann man zum Beispiel im Urlaub simulieren, dass doch jemand zu Hause ist, nach dem Verhalten der letzten Woche.

Braucht man mit Smart-Home-Tastern noch ein Raumthermostat?

In dem Taster, den Tobias im Video zeigt, ist eine Temperaturabfrage integriert, dazu eine Feuchtigkeitsmessung. Dann braucht man laut Tobias nicht noch ein Raumthermostat, das die Temperatur misst, wie man das sonst typisch kennt.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis zur Zusammenarbeit: Eine Zusammenarbeit mit Gira wird im Video nicht genannt. In der Videobeschreibung steht: „Alle Links sind Affiliate- oder Partnerlinks.“ Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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