Fahrzeugeinrichtung für Handwerker: Vom leeren Auto zum fertigen Ausbau mit Regalsystem und Dachträger
13 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack zeigt, wie sein Kundendienstfahrzeug gemeinsam mit der Firma Bott eingerichtet wurde. Von der Beratung über die 3D-Planung bis zur Roomtour durch das fertige Auto.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
„Ich bin natürlich Elektriker, ich habe vielleicht andere Bedürfnisse, wie das jetzt ein Schreiner hat oder ein Heizungsbauer. Deswegen macht euch individuell mal Gedanken, wo soll die Reise hingehen?“
Tobias Haack, Elektromeister, im Video
Hinweis zur Zusammenarbeit: Zu Beginn bedankt sich Tobias bei der Firma Bott, dass sie dieses Projekt gemeinsam umsetzen konnten. Laut Videobeschreibung hat er sein Servicefahrzeug gemeinsam mit Bott neu aufgebaut. In der Videobeschreibung steht: „Alle Links sind Affiliate- oder Partnerlinks.“
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Vorplanung: erst selbst überlegen
Bevor man zum Endergebnis kommt, muss man sich laut Tobias vorab ein bisschen Gedanken machen: Was möchte man überhaupt im Fahrzeug, worum geht es bei einem selbst? „Ich bin natürlich Elektriker, ich habe vielleicht andere Bedürfnisse, wie das jetzt ein Schreiner hat oder ein Heizungsbauer.“ Deshalb solle man sich individuell Gedanken machen, wo die Reise hingehen soll.
2. Beratung mit Vorführfahrzeug
Noch viel wichtiger ist für Tobias, den Service in Anspruch zu nehmen und sich beraten zu lassen, wie bei ihm bei der Firma Bott. Zu ihm kam ein Team vor Ort. Das war laut Tobias nicht extra für ihn vorbereitet: Wer sich für einen Fahrzeugausbau interessiert, zu dem kommt jemand mit einem Vorführfahrzeug und zeigt live, was man alles verbauen kann und welche Lösungen es gibt. In seinem Auto gibt es dadurch auch ein paar Dinge, von denen er gar nicht wusste, dass er sie braucht.
3. Der Ablauf bis zum fertigen Auto
So beschreibt Tobias den Ablauf: Erst macht man sich selbst Gedanken, dann kommen die Kollegen und Kolleginnen mit dem Vorführfahrzeug, und man lässt sich inspirieren. Danach bekommt man eine 3D-Planung mit dem Angebot nach Hause geschickt. Darin kann man das Fahrzeug von allen Seiten anschauen und gegebenenfalls noch Änderungen mit dem Projektverantwortlichen durchgehen. Dann geht es zur Beauftragung.
Danach wird im Werk alles vorbereitet und gebaut. Tobias hat das miterlebt und hinter die Kulissen geschaut. Er fand es „echt toll, wie präzise und strukturiert das Ganze vorbereitet wird“, damit man beim Ausbau am Fahrzeug zeiteffizient arbeiten kann. Beim Ausbau durfte er zwei Kollegen über die Schulter schauen: Einer kümmerte sich um den mechanischen Teil, der andere um die Elektrik, weil auch Beleuchtung mit dabei ist. Der Einzige, der beim Ausbau gestört hat, war laut Tobias er selbst.
4. Was Bott außerdem macht
Was Tobias selbst nicht so bewusst war: Bei der Firma Bott gibt es nicht nur Fahrzeugeinrichtungen. Wer eine Werkstatt hat oder vielleicht sogar produziert, kann dort auch Montagearbeitsplätze oder ganze Werkstätten ausrüsten lassen.
5. Das fertige Auto: Boden und Regalsystem
Das Herzstück ist für Tobias das Regalsystem. Das Kernziel: hinten im Auto nichts mehr lose rumliegen zu haben. Im ersten Schritt kam der werkseitige Boden raus, ein neuer wurde eingesetzt. Dort lassen sich Zurrgurte befestigen, und die Oberfläche hat etwas mehr Grip, damit nicht alles hin und her rutscht. Hinten kann man Werkzeug oder lose Gegenstände festzurren.
Für die Seiten ist laut Tobias der Planungsprozess vorab wichtig, dort bringt man die eigenen Ideen rein. Die Anordnung war sein Wunsch: In die Koffer kommt bei ihm als Elektriker zum Beispiel Verbrauchsmaterial wie Wago-Klemmen, vielleicht Aderendhülsen, im nächsten Koffer Schrauben und Dübel, dann Kleinteile.
6. Erste-Hilfe-Koffer und Beleuchtung
Das erste Gadget, von dem Tobias nicht wusste, dass er es braucht: ein Erste-Hilfe-Koffer. Man kann ihn rausnehmen oder drin lassen. Verletzt man sich auf der Baustelle, ist er schnell griffbereit, statt dass man erst lange den Verbandskasten sucht.
Auch die Beleuchtung gehört für ihn zu diesen Dingen. Jetzt im Sommer geht das, aber im Winter morgens oder wenn es irgendwo nicht so ausgeleuchtet ist, findet er es gut, wenn alles beleuchtet ist. Fährt man die Koffer aus, sieht man direkt, was drin ist und was noch an Bestand da ist. An der Decke gibt es zusätzlich eine LED-Beleuchtung, damit der Laderaum hinten vollständig ausgeleuchtet ist.
7. Schraubstock, Unterlage und Rollwagen
Ein kleines Highlight für Tobias ist der ausziehbare Schraubstock, den er sich für die Baustelle gewünscht hat. Damit kann man zum Beispiel Gewindestange zuschneiden oder etwas einspannen, wenn man etwas montieren oder lösen muss. Dazu gibt es eine kleine Unterlage, falls man auf der Baustelle etwas schreiben muss, für Notizen oder vielleicht auch für die Mittagspause.
In die Tür ist ein Rollwagen eingehängt, auch so ein Teil, von dem er nicht wusste, dass er es braucht. Damit lassen sich Dinge transportieren. Er hat außerdem eine Aufnahme, um das Koffersystem aus dem Regal sauber zu stapeln und über eine Arretierung zu fixieren. So kann man Koffer und Werkzeuge draufpacken und sauber zur Baustelle bringen.
8. Zurrschiene, Schubladen und Systainer
An einer Zurrschiene hinten hängt Tobias seinen Werkzeugrucksack auf. Weil er ein E-Fahrzeug fährt, hat er dort auch das Ladekabel griffbereit. Dazu kommen Schubladen für anderes Verbrauchsmaterial, Werkzeuge und Maschinen sowie Systainer, die man befüllen kann. Werkzeugkoffer von anderen Herstellern kann man laut Tobias auch auf dieses System umändern.
Man kann eigene Beschriftungen reinmachen, damit man auf einen Blick sieht, was wo ist. Das hilft laut Tobias, wenn man vielleicht eine größere Flotte hat und die Mitarbeiter die Fahrzeuge wechseln.
9. Kleiderhaken, Seitenwände und Verkleidung
Ein Gadget, das man vielleicht „leicht belächelt“, ist für Tobias der kleine Kleiderhaken: Dort kann er auf der Baustelle seine Jacke aufhängen, vielleicht auch zum Trocknen. Ohne Regalsystem sind die Seitenwände laut Tobias zwar da, aber vielleicht nicht richtig nutzbar. Hier gibt es welche mit Aussparungen, in die man etwas einhängen kann, zum Beispiel Kabelringe, die man immer braucht.
Die Schutzabdeckung wurde getauscht. In der alten hatte er einen Schaden, auch deshalb, weil loses Werkzeug hin und her gerutscht ist und eine Macke reingemacht hat. Die neue Abdeckung und die Verkleidung an der Seite sind jetzt in einem Look und laut Tobias robust und widerstandsfähig.
10. Bombenfest statt selbst gezimmert
Ganz wichtig ist für Tobias, dass das System „bombenfest“ ist, falls man einen Unfall haben sollte. Deshalb rät er davon ab, selbst etwas ins Auto zu zimmern.
Fertig eingeräumt ist das Auto im Video noch nicht. Ob er in einem Video zeigen soll, wie er sein Werkzeug und seine Maschinen einräumt, sollen die Zuschauer laut Tobias in die Kommentare schreiben.
11. Dachträger für Rohre und Leiter
Sein Kundendienstfahrzeug ist relativ klein. Längere Rohre hat er im Laderaum nicht untergebracht, ohne sie quer reinzustecken und zu verbiegen. Dafür hat er jetzt den Dachträger. Dort passen auch Rohre mit 3 m rein, für ihn als Elektriker ganz wichtig. Sie sind geschützt und gehen nicht kaputt. In seinem Vito, einem größeren Fahrzeug, würden sie zwar reinpassen, lägen dann aber blöd in der Mitte und würden vielleicht dreckig.
Im Dachträger kann man Rohre auch dauerhaft lagern, etwa wenn man immer 20er oder 32er PVC-Rohr dabei hat. Er ist abschließbar, damit niemand etwas klauen kann. Außerdem lässt sich eine Leiter auf dem Dachträger transportieren und befestigen. Die Einspannung lässt sich lösen und verschieben, je nachdem, was man einspannen möchte. Eine Rolle sorgt dafür, dass man nichts verkratzt und die Leiter etwas ergonomischer einladen kann.
12. Tipps und Fazit
Tobias ist nach eigenen Worten „super happy“ mit dem Ergebnis. Wer gerade überlegt, sich eine Fahrzeugeinrichtung anzuschaffen, findet in der Videobeschreibung einen Link zu Bott. Man kann die Einrichtung laut Tobias ganz individuell gestalten, es gibt aber auch Einsteigermodelle und vorgefertigte Pakete.
Seine Empfehlung: Jemanden mit einem Vorführfahrzeug vorbeikommen lassen. Dort kann man ein solches Fahrzeug entdecken und fühlen, was man alles umsetzen kann, und kommt vielleicht noch auf Ideen, an die man vorher nicht gedacht hat. Das sei bei ihm tatsächlich so gewesen. Zum Schluss fragt er die Zuschauer, was sie anders gemacht hätten und wie ihre eigene Fahrzeugeinrichtung aussieht.
Häufige Fragen
Was sollte man sich vor einer Fahrzeugeinrichtung überlegen?
Laut Tobias muss man sich vorab selbst Gedanken machen, was man überhaupt im Fahrzeug möchte und worum es bei einem geht. Als Elektriker hat er vielleicht andere Bedürfnisse als ein Schreiner oder ein Heizungsbauer. Noch viel wichtiger ist für ihn, sich beraten zu lassen.
Wie lief die Fahrzeugeinrichtung bei Tobias ab?
Zuerst hat er sich selbst Gedanken gemacht. Dann kam ein Team von Bott mit einem Vorführfahrzeug zu ihm vor Ort. Danach bekommt man laut Tobias eine 3D-Planung mit dem Angebot nach Hause geschickt, kann gegebenenfalls noch Änderungen mit dem Projektverantwortlichen durchgehen, und dann geht es zur Beauftragung. Im Werk wird alles vorbereitet und gebaut, danach wird die Einrichtung ins Fahrzeug eingebaut.
Was ist in Tobias’ Fahrzeug verbaut?
Unter anderem ein neuer Boden mit Möglichkeiten für Zurrgurte, das Regalsystem mit Koffern, Schubladen und Systainern, eine Innenraumbeleuchtung, ein Erste-Hilfe-Koffer, ein ausziehbarer Schraubstock, eine kleine Unterlage zum Schreiben, ein Rollwagen in der Tür, eine Zurrschiene, ein Kleiderhaken und ein Dachträger.
Wofür nutzt Tobias den Dachträger?
Sein Kundendienstfahrzeug ist relativ klein, längere Rohre hat er im Laderaum nicht untergebracht. In den Dachträger passen laut Tobias auch Rohre mit 3 m. Sie sind dort geschützt, man kann sie dauerhaft lagern, und der Träger ist abschließbar. Dazu kann man eine Leiter auf dem Dachträger transportieren und befestigen.
Kann man eine Fahrzeugeinrichtung selbst bauen?
Für Tobias ist ganz wichtig, dass das System bombenfest ist, falls man einen Unfall haben sollte. Er rät deshalb davon ab, selbst etwas ins Auto zu zimmern.
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Die Angaben stammen aus dem Video und beschreiben, was Tobias in seinem eigenen Fahrzeug zeigt und erklärt. Zu Beginn bedankt sich Tobias bei der Firma Bott, dass sie dieses Projekt gemeinsam umsetzen konnten. Laut Videobeschreibung hat er sein Servicefahrzeug gemeinsam mit Bott neu aufgebaut. In der Videobeschreibung steht: „Alle Links sind Affiliate- oder Partnerlinks.“ Stand der Seite: Oktober 2026.