devolo Magic 2 WiFi 6 im Test: WLAN über das Stromnetz in jeden Raum
8 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack packt das devolo Magic 2 WiFi 6 Multiroom Kit aus und richtet es Schritt für Schritt ein. Danach erklärt er, wie das Signal über das Stromnetz in die Räume kommt, und nennt weitere Anwendungen.
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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ
„Sucht jetzt nicht nach einem devolo-Netzwerk. Wir haben ja durch das, dass wir die alle miteinander verbunden haben und die das gleiche Passwort haben, hier jetzt auch das gleiche Netzwerk mit dem gleichen Namen, aber natürlich mit besserer Verbindung.“
Tobias Haack, Elektromeister, im Video
Hinweis: Tobias sagt im Video, dass er das Kit von der Firma devolo bekommen hat. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks, darunter Links zu den devolo-Sets.
Kapitel im Video
Das Wichtigste aus dem Video
1. Was im Set ist
Im Set ist ein Adapter, den man einsteckt und der zum Router gehört. In Tobias’ Fall sind dazu zwei Adapter dabei, die man in der Wohnung verteilt, um das WLAN-Signal zu verstärken. Außerdem liegen ein LAN-Kabel für die Verbindung zum Router, eine Bedienungsanleitung und ein paar andere Infos bei, „die ihr dann hoffentlich nachher nach diesem Video nicht mehr braucht“.
2. Vorbereitung
Vorab soll man laut Tobias die devolo-App herunterladen, die gibt es in jedem App Store. Hinten auf jedem Adapter steht ein WiFi-Key. Den notiert man sich am besten oder macht ein Foto davon. Dann den Router bereitstellen und die Kabel auseinandermachen.
3. Die WiFi-Adapter einstecken
Zuerst kommen die zwei Adapter in die Steckdose, die später das WLAN im Wohnraum verteilen. Dafür sucht man sich zwei freie Steckdosen, vorzugsweise nicht die, an der der Router steckt. Die braucht man später für den anderen Adapter. Das Haus-Symbol leuchtet zuerst rot. Man wartet, bis es schnell weiß blinkt, das kann laut Tobias bis zu einer Minute dauern.
4. Den LAN-Adapter an den Router
Dann wird der Adapter für den Router innerhalb von zwei Minuten eingesteckt und mit dem beigefügten Kabel mit dem Router verbunden. Tobias hat eine Fritzbox. Über diese Verbindung kommt das Internet in den Adapter. Danach blinken erst einmal alle Adapter schnell weiß. Das ist der Verschlüsselungsvorgang, der laut Tobias bis zu drei Minuten dauern kann. Danach müssen alle Adapter dauerhaft weiß leuchten.
5. Gleiches WLAN-Passwort per WPS
Damit die Adapter das gleiche WLAN-Passwort bekommen, drückt man an den Adaptern das Haus-Symbol, dann blinkt die LED. Danach geht es zum Router, dort gibt es eine WPS-Taste. Wie und wie lange man dort drücken muss, hängt vom Router ab. Tobias rät, dafür am besten noch einmal die Bedienungsanleitung zu lesen. Bei ihm leuchten danach alle, und er hat eine gute Verbindung.
6. Was die App zeigt
Beim ersten Öffnen fragt die App ein paar Standard-Sachen ab, zum Beispiel Allgemeine Geschäftsbedingungen und Freigaben, damit man Geräte im Netzwerk sieht und Nachrichten bekommt. Das bestätigt man einfach. In der Übersicht sieht man den Adapter in der Wand und die zwei Adapter, die das WLAN-Signal rausgeben. Man kann sich die Endgeräte im Netzwerk anzeigen lassen. Tobias sagt, man soll sich nicht verwirren lassen: In der App findet man tatsächlich auch das Passwort, das auf der Fritzbox steht.
Außerdem kann man ein Gast-WLAN einrichten und es über einen QR-Code teilen. Es gibt ein Tool, um die Geschwindigkeit zu messen. Die erweiterten Einstellungen überspringt Tobias, die braucht man laut ihm jetzt nicht unbedingt. Die einzelnen Adapter kann man umbenennen und sehen, welche LED was bedeutet. Die LED-Beleuchtung lässt sich auch ausschalten, „kann man vielleicht auch noch ein bisschen Strom sparen“.
7. So kommt das Signal über das Stromnetz
Nach der Einrichtung nimmt man den Adapter mit an die Stelle, an der man das verstärkte WLAN braucht. Tobias steckt ihn beispielsweise in der Küche ein. Während er hochfährt, erklärt Tobias das System: Es nutzt das Stromnetz, um die Signale zu übertragen. Vom Zählerplatz geht eine große Zuleitung in die Wohnung. Aus dem Unterverteiler, wo die ganzen Sicherungen drin sind, gehen viele Kabel raus. Die treffen sich dort logischerweise auch wieder, und von dort verteilt sich das Signal in die einzelnen Räume. Der Adapter holt das Internet-Signal aus dem Stromnetz und bringt es wieder in die Wohnung.
Leuchten beide LEDs weiß, ist man laut Tobias bereit, sich mit dem Internet zu verbinden. Wichtig laut Tobias: nicht nach einem devolo-Netzwerk suchen. Weil alle Adapter verbunden sind und das gleiche Passwort haben, gibt es das gleiche Netzwerk mit dem gleichen Namen, „aber natürlich mit besserer Verbindung“. Bei ihm sind alle fünf Striche voll.
8. Weitere Anwendungen
Tobias hatte den Fall, dass ein Kunde eine Wallbox in einem Raum hatte, der weiter weg vom Haus war, räumlich getrennt, aber über das Stromnetz mit dem Haus verbunden. Die Wallbox sollte über einen Home-Manager mit der PV-Anlage kommunizieren und brauchte dafür eine Internetverbindung. Die konnte hergestellt werden, indem dieser Adapter dort eingesteckt wurde.
Weitere Beispiele von ihm: ein Home-Gym im Keller, wenn man dort Musik hören möchte und kein WLAN-Empfang hat. Und PV-Anlagen: Wechselrichter brauchen laut Tobias auch manchmal eine Internetverbindung, um mit einer App zu kommunizieren. Sie sind auch manchmal aus dem Haus ausgelagert, aber stromtechnisch mit dem Haus verbunden, und können darüber ins Internet. Auch dafür wäre dieser Adapter gedacht.
Häufige Fragen
Was ist im devolo Magic 2 WiFi 6 Multiroom Kit drin?
Im Video zeigt Tobias Haack einen Adapter, der zum Router gehört, und in seinem Set zwei Adapter, die man in der Wohnung verteilt, um das WLAN-Signal zu verstärken. Dazu kommen ein LAN-Kabel für die Verbindung zum Router und eine Bedienungsanleitung mit ein paar anderen Infos.
Wie kommt das WLAN-Signal in die anderen Räume?
Laut Tobias nutzt das System das Stromnetz, um die Signale zu übertragen. Die Leitungen aus dem Unterverteiler treffen sich dort wieder, und von dort verteilt sich das Signal in die einzelnen Räume. Der Adapter holt das Internet-Signal aus dem Stromnetz und bringt es in die Wohnung.
Muss man sich danach mit einem neuen devolo-Netzwerk verbinden?
Laut Tobias nicht. Weil alle Adapter miteinander verbunden sind und das gleiche Passwort haben, gibt es das gleiche Netzwerk mit dem gleichen Namen, aber mit besserer Verbindung. Man soll also nicht nach einem devolo-Netzwerk suchen.
Wofür kann man die Adapter noch nutzen?
Tobias nennt einen Fall bei einem Kunden: Eine Wallbox in einem räumlich getrennten Bereich, der aber über das Stromnetz mit dem Haus verbunden war, brauchte Internet für die Kommunikation über einen Home-Manager mit der PV-Anlage. Die konnte mit diesem Adapter hergestellt werden. Weitere Beispiele von ihm: ein Home-Gym im Keller ohne WLAN-Empfang und Wechselrichter von PV-Anlagen, die manchmal eine Internetverbindung brauchen.
Netzwerk im Haus: Elektriker in Heilbronn und Umgebung
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Über Tobias Haack
Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.
Hinweis: Die Angaben gelten für Tobias’ Set und seine Wohnung im Video. Das Kit hat er laut Video von devolo bekommen; laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.