Jackery HomePower 2000 Ultra im Test: Unboxing, Aufbau und App im Video

16 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack packt das Balkonkraftwerk mit Speicher aus, steckt es mit vier flexiblen Solarpaneelen zusammen und richtet es in der App ein. Zum Schluss nennt er die technischen Eckdaten.

Tobias HaackElektromeister · Autor
18. Juni 2025Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Tobias Haack hockt auf einer Dachfläche neben einem grauen Jackery-Gerät mit angesteckten Kabeln, dazu der Schriftzug Balkonkraftwerk – alles Wichtige

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Tobias packt das Jackery HomePower 2000 Ultra aus, setzt den Erweiterungsakku auf, schließt vier flexible Solarpaneele an die zwei Eingänge an und richtet alles in der Jackery Home App ein. Sein Eindruck: Das ging relativ schnell, alles ist mitgeliefert, das System ist Plug and Play, und die App führt intuitiv durch. Befestigt hat er die Paneele im Video noch nicht. Je nach Montageort rechnet er dort mit kleinerem oder mittlerem Aufwand. Was das System bei ihm einspart, zeigt das Video noch nicht: Dafür muss es laut Tobias erst ein paar Tage laufen.

Hinweis: Am Ende des Videos bedankt sich Tobias bei Jackery dafür, dass das ganze Material zur Verfügung gestellt wurde. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks, darunter der Link zum Produkt.

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Unboxing
  3. Installation Jackery
  4. Paneele vorbereiten
  5. App-Einrichtung
  6. Hard Facts

Das Wichtigste aus dem Video

1. Was im Karton ist

Das Herzstück ist die Basisstation. An sie kommen später die Solarpaneele, und über sie greift man mit der App zu. Darin stecken laut Tobias „2 kW Speicher ungefähr“. An der Seite kann man an einer Schukosteckdose bis zu 1500 Watt abgreifen. Dazu kommt ein Expansion Pack, also ein Zusatzakku mit noch einmal 2 kW Speicher, wie Tobias sagt.

Außerdem im Paket: das Powerkabel für die Steckdose, ein Schlüssel zum Festziehen der Stecker, Leitungen für die Solarpaneele, zwei Winkel, mit denen man das Gerät an der Wand sichert, damit es nicht umfällt, zwei Einschlagdübel und Material zum Befestigen der Leitungen.

Im zweiten Paket liegen die Solarpaneele, bei Tobias vier Stück. Die Besonderheit: Sie sind flexibel und lassen sich etwas an die Gegebenheiten anpassen, etwa an eine Rundung oder ein Balkongeländer, das nicht ganz gerade ist. Flexible Paneele hatte Tobias nach eigener Aussage zum ersten Mal. Dabei sind Leitungen und Befestigungsmaterial, um die Paneele am Dach oder am Geländer zu befestigen. Später zeigt Tobias kurz Edelstahl-Kabelbinder für die Ösen rundherum an den Paneelen sowie Seile mit Befestigungsmöglichkeiten. Sein Fazit zum Unboxing: „gar nicht so viel“.

2. Aufbau von Power Station und Zusatzakku

Die Installation nennt Tobias „eigentlich sehr selbsterklärend“. An der Power Station passiert das meiste: Dort kommt die Hauptleitung zur Steckdose an, darunter sitzt die Schukosteckdose für bis zu 1500 Watt, dazu die Antenne und an der Seite die Anschlüsse für die Solarpaneele.

Worauf er beim Stecken achtet: Abdeckungen und Gummidichtungen kommen vorher ab, der Stecker muss hörbar einrasten. Die Dichtung im Stecker muss fest sitzen, denn man kann das Gerät auch draußen auf dem Balkon stehen lassen. Wenn es regnet, darf kein Wasser in den Stecker laufen. Der Erweiterungsakku wird einfach aufgesteckt.

3. Vier Paneele an zwei Eingängen

An der Seite gibt es zwei Eingänge, PV1 und PV2, für gängige Solarpaneele. Bei vier Paneelen müssen deshalb immer zwei zusammengeschaltet werden. Dafür liegen sogenannte MC4-Splitter bei, laut Tobias genug davon, und in der Betriebsanleitung gibt es eine gute Übersicht, wie man es zusammenschließt. Wichtig ist ihm, auf die richtige Kombination aus Stecker und Kupplung zu achten. Auch diese Verbindungen müssen hörbar einrasten, damit die Dichtungen schließen.

Sein Tipp für längere Wege, bei denen man das Gerät nicht gleich im Blick hat: Die zusammengehörigen Leitungen markieren, damit beide Stecker eines Paars in denselben Eingang kommen. Tobias macht dafür einen kleinen Knoten hinein. Vor dem Anstecken kommen die blauen Schutzkappen an PV1 und PV2 ab.

Dann steckt er das Gerät in die Steckdose und schaltet es vorne ein, kurz gedrückt halten, bis es klickt und ein Licht angeht. Befestigt sind die Paneele in dem Moment noch nirgends. Einen sinnvollen Platz will Tobias sich erst noch aussuchen.

4. Einrichtung in der Jackery Home App

Im App Store gibt es zwei verschiedene Apps. Wichtig ist die Jackery Home App, bei Tobias die rechte der beiden. Bluetooth muss man erlauben, weil es für die Inbetriebnahme gebraucht wird. Nach der Anmeldung mit dem eigenen Konto legt Tobias sein erstes Home an, die App sucht und findet das HomePower 2000 Ultra. Weitere Einstellungen wie Zeitzone oder Warnungen lässt er erst einmal außer Acht und nimmt das Gerät „basic“ in Betrieb. Dann verbindet er es mit dem WLAN.

Danach folgt „wie immer“ ein Firmware-Update. Die Power Station fährt dabei hörbar neu hoch, und das kann tatsächlich ein paar Minuten dauern, bis ein grüner Haken erscheint. In der App kann man einen Preis für die Kilowattstunde hinterlegen, um später zu sehen, was man einspart. Tobias trägt 30 Cent ein, „das haben wir jetzt hier ungefähr“. Unter Geräte sollte man laut Tobias kurz kontrollieren, ob Hauptmodul und Batteriespeicher beide drin sind. Im Trend sieht man später die vergangenen Daten: was ausgegeben wurde, was in den Akku ging, was die Module geliefert haben und was ans Netz ging. Im Video sind dort natürlich noch keine Daten.

5. Akkupriorität oder Eigenverbrauch

Voreingestellt ist bei Tobias die Akkupriorität. Die macht für ihn hier „so wenig Sinn“, weil kein Smart Meter verbunden ist. Sinnvoll ist sie laut Tobias nur mit Smart Meter und dynamischem Stromtarif: Ist der Akku leer und der Strom gerade sehr günstig, wird der Akku geladen, und wenn der Strom später teuer ist, wird ausgegeben. Den intelligenten Modus mit Smart Meter zeigt Tobias in diesem Video nicht. Wer das sehen will, soll es in die Kommentare schreiben.

Er stellt auf Eigenverbrauch um und gibt von 0 bis 24 Uhr dauerhaft 200 Watt aus. Seine Begründung: „Man hat in so einem Standardhaus halt so 200 Watt Grundlast“, je nach Größe vom Haus. Kurz zieht das System noch Strom aus dem Netz, bis es sich eingependelt hat, dann kommen die 200 Watt aus dem Speicher. In der Übersicht stand der Speicher vorher bei 40 Prozent.

6. Die Eckdaten, die Tobias nennt

Zum Schluss nennt Tobias die „Hard Facts“. Den Laptop hat er neben sich, damit er nichts vergisst:

  • 2000 Watt über Solarpaneele einspeisen, zusätzlich lässt sich ein 800-Watt-Mikrowechselrichter anschließen.
  • Über die Steckdose 1500 Watt direkt aus dem Speicher holen, ohne den Umweg über das Netz.
  • Das System lässt sich stapeln, bis zu 8 kW Speicherleistung, wie Tobias sagt (in der Videobeschreibung: 8 kWh).
  • -20 bis +55 Grad und IP65: „Das kann man draußen im Regen und im Schnee sogar stehen lassen.“
  • Verbindung mit einem Smart Meter für einen intelligenten Lade- und Entlademodus, kombinierbar mit einem dynamischen Stromtarif. Das zeigt dieses Video nicht.
  • Ausgabeleistung: Bei Tobias durch das Solarpaket auf 800 Watt limitiert, also das, was über die Steckdose ins Netz eingespeist werden kann. Die Technik für mehr wäre laut Tobias da. Erhöhen ließe sich das, falls sich die Regeln in Deutschland ändern. Im Moment geht es aufgrund der Regeln nicht.

7. Tobias’ Fazit nach dem Aufbau

„Das ging relativ schnell zu installieren.“ Je nachdem, wo man die flexiblen Paneele montiert, kommt laut Tobias noch ein kleinerer oder mittlerer Montageaufwand dazu, den er im Video noch nicht hatte. An sich ist das System Plug and Play: Alles ist mitgeliefert, „eigentlich selbsterklärend“, und die App leitet einen intuitiv durch. Es sei „kein hochkomplexes technisches Gerät“, für das man studiert haben muss. Wie viel er tatsächlich einspart und mit den Modulen erwirtschaftet, will Tobias erst sehen, wenn das System ein paar Tage gelaufen ist.

Häufige Fragen

Wie schließt man vier Solarpaneele an die zwei Eingänge an?

Das Gerät hat an der Seite zwei Eingänge, PV1 und PV2. Bei vier Paneelen schaltet Tobias jeweils zwei mit den mitgelieferten MC4-Splittern zusammen und steckt ein Paar an den ersten, das andere an den zweiten Eingang. In der Betriebsanleitung gibt es dafür laut Tobias eine gute Übersicht. Damit er die Paare nicht verwechselt, macht er in die zusammengehörigen Leitungen einen kleinen Knoten.

Welche App braucht man für das Jackery HomePower 2000 Ultra?

Im App Store gibt es laut Tobias zwei verschiedene Apps. Wichtig ist die Jackery Home App, bei ihm die rechte der beiden. Bluetooth muss man erlauben, weil es für die Inbetriebnahme gebraucht wird. Danach meldet man sich mit seinem Konto an, fügt das Gerät hinzu und verbindet es mit dem WLAN. Das erste Firmware-Update kann ein paar Minuten dauern.

Wann ist der Modus Akkupriorität sinnvoll?

Laut Tobias nur, wenn man einen Smart Meter hat und mit einem dynamischen Stromtarif arbeitet: Ist der Akku leer und der Strom gerade sehr günstig, wird geladen, und später, wenn der Strom teuer ist, wird ausgegeben. Ohne Smart Meter macht das für ihn wenig Sinn. Er stellt deshalb auf Eigenverbrauch um.

Kann das Gerät draußen stehen bleiben?

Tobias nennt -20 bis +55 Grad und IP65: „Das kann man draußen im Regen und im Schnee sogar stehen lassen.“ Beim Aufbau weist er darauf hin, dass die Dichtung im Stecker fest sitzen muss, damit bei Regen kein Wasser in den Stecker läuft.

Wie viel Leistung gibt das Balkonkraftwerk ins Netz ab?

Bei Tobias ist das System durch das Solarpaket auf 800 Watt Ausgabeleistung limitiert, also das, was über die Steckdose ins Netz eingespeist werden kann. Die Technik für mehr wäre laut Tobias da. Erhöhen ließe sich das später, falls sich die Regeln in Deutschland ändern. Im Moment geht das aufgrund der Regeln nicht.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Im Video zeigt Tobias Aufbau und erste Inbetriebnahme. Die Werte aus der App gelten für seine Anlage in diesem Moment. Technische Daten stehen hier nur, soweit Tobias sie im Video nennt. Das Material hat laut Video Jackery zur Verfügung gestellt, die Links in der Videobeschreibung sind Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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Unser Grundsatz: Wir empfehlen nur, was wir auch bei uns zu Hause einbauen würden. Und wenn wir von einer Lösung nicht überzeugt sind, sagen wir das offen – auch wenn uns das einen Auftrag kostet. Denn gutes Handwerk beginnt mit einer Empfehlung, hinter der man steht.

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