Arbeitsplatz richtig ausleuchten: Das Video zur Beleuchtung in Büro und Homeoffice

8 Minuten Video: Elektromeister Tobias Haack erklärt, wie viel Licht ein typischer Arbeitsplatz laut Norm braucht und warum gute Beleuchtung wichtig ist. Dazu zeigt er eine Leuchte, die man an den Arbeitsplatz stellt.

Tobias HaackElektromeister · Autor
13. Juni 2024Video veröffentlicht
Heilbronn und UmgebungElektro Haack
Vorschaubild: Tobias Haack mit fragender Geste, links ein dunkles Büro in Schwarz-Weiß mit Schalter auf Aus, rechts ein helles Büro mit Leuchte am Schreibtisch und Schalter auf An, rotes Etikett „Gutes Licht“

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Inhalt: Kurz gesagt · Kapitel · Das Wichtigste · FAQ

Kurz gesagt Für einen typischen Arbeitsplatz wie den im Video gibt die DIN-Norm 12464-1 laut Tobias Haack eine Mindestbeleuchtungsstärke von 500 Lux vor. Schlecht ausgeleuchtete Arbeitsplätze fördern laut Tobias Konzentrationslosigkeit, Müdigkeit und vielleicht sogar Kopfschmerzen. Wo baulich gar nicht daran gedacht wurde, dass mal ein Büro reinkommt, ist die Frage: große bauliche Maßnahme an der Decke oder vielleicht etwas an jeden Arbeitsplatz stellen. Tobias zeigt dafür die Leuchte MASTERhcl von dotlux. Weil man nichts bohren muss, ist so eine Leuchte laut Tobias auch eine Überlegung fürs Homeoffice.

„Schlecht ausgeleuchtete Arbeitsplätze fördern natürlich Konzentrationslosigkeit, Müdigkeit, vielleicht sogar Kopfschmerzen, wenn man sein Auge noch ein bisschen mehr fokussieren muss, und sind allgemein nicht gesund.“

Tobias Haack, Elektromeister, im Video

Hinweis zur Zusammenarbeit: Tobias hat die Leuchte für dieses Video von der Firma dotlux zur Verfügung gestellt bekommen. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks.

Kapitel im Video

  1. Intro
  2. Warum ist es wichtig?
  3. Die Lösung
  4. Wann macht es Sinn?

Das Wichtigste aus dem Video

1. Die Ausgangslage: oft nur eine Tischleuchte

Tobias sitzt am Anfang des Videos bewusst etwas dunkler. Das sei oft die Realität, vor allem zu Hause im Homeoffice: Da hat man meistens vielleicht eine Tischleuchte, die den Platz ein bisschen ausleuchtet. In manchen Fällen würde das laut Tobias vielleicht sogar normentechnisch ausreichen. Als zweites Beispiel nennt er das alte Bürogebäude mit einer vielleicht dürftigen Ausleuchtung am Arbeitsplatz.

2. 500 Lux nach DIN-Norm 12464-1

Die DIN-Norm 12464-1 regelt laut Tobias die Beleuchtung von Arbeitsstätten im Innenbereich. Wie bei jeder Norm gebe es ganz viele Szenarien, wie man was berechnet. Ein typischer Arbeitsplatz wie der im Video hat aber eine vorgegebene Mindestbeleuchtungsstärke von 500 Lux.

3. Lux und Lumen

Lux ist laut Tobias die Beleuchtungsstärke. Sie wird mit der Fläche errechnet, die ausgeleuchtet werden muss. Lumen ist oft angegeben, wenn man sich eine Leuchte kauft. Über eine Formel ergibt sich daraus, wie viel Lux auf der ausgeleuchteten Fläche auftreffen. Die Leuchte im Video hat 14.000 Lumen. Bei 500 geforderten Lux sei man damit „auf jeden Fall drüber“, sagt Tobias, und drüber sei immer besser, „dann ist besser ausgeleuchtet“.

4. Warum gutes Licht wichtig ist

Laut Tobias hängt das mit unserem Körper zusammen. Es gebe viele wissenschaftliche Studien, die er im Video aber nicht aufführt. Der Körper reagiert auf Tageslicht und auf den Tageszyklus. Sitzt man morgens die ganze Zeit im Dunkeln, denkt der Körper vielleicht, er sei noch im Schlafrhythmus, und man kommt gar nicht richtig in die Gänge.

Tobias hat das selbst getestet: Er hat eine kleine Tageslichtleuchte morgens bei seiner Morgenroutine mit Kaffee neben sich gestellt und das über Monate getestet. Er macht das immer noch. Für ihn ist es ein merklicher Unterschied dazu, zum Beispiel im Winter, wenn es morgens noch dunkel ist, ohne zusätzliche Beleuchtung im Halbdunkel aufzuwachen.

Das gelte auch am Arbeitsplatz: Schlecht ausgeleuchtete Arbeitsplätze fördern laut Tobias Konzentrationslosigkeit, Müdigkeit und vielleicht sogar Kopfschmerzen, wenn man sein Auge noch ein bisschen mehr fokussieren muss, und sind allgemein nicht gesund. Bei älteren Menschen spricht man laut Tobias auch davon, die Beleuchtungsstärke sogar noch höher zu setzen, weil das Auge noch mal anders reagiert.

5. Neues Büro oder nachträglich zum Büro gemacht

Wird ein Büro neu gebaut, werden in der Decke neue Beleuchtungskörper installiert. Dann ist laut Tobias auch jemand mit einem Messgerät durchgelaufen und hat alle Arbeitsplätze gemessen, damit sie der Norm entsprechen. Es gibt aber auch Arbeitsplätze, bei denen baulich gar nicht daran gedacht wurde, dass da vielleicht mal ein Büro reinkommt. Dann ist es vielleicht von Grund auf falsch konzipiert. Die Frage ist dann: eine große bauliche Maßnahme mit anderen Leuchtkörpern an der Decke oder vielleicht etwas an jeden Arbeitsplatz stellen. Das Zweite ist Tobias’ Lösung im Video, ab Minute 04:25.

6. Die Leuchte im Video

Tobias zeigt die MASTERhcl von dotlux, die bei ihm am Schreibtisch steht. Laut Tobias hat sie ein paar „Spielereien“, die sie von einer ganz normalen Leuchte abheben, die man nur ein- und ausschaltet:

  • Farbwechsel von 3000 bis 6000 Kelvin. Zum Thema Lichtfarbe verweist Tobias auf ein eigenes Video.
  • Tageslichtabhängige Dimmung: Scheint irgendwann die Sonne durchs Fenster herein, dimmt die Leuchte automatisch ein bisschen herunter, um das Verhältnis im Raum gleich zu halten. Von Hand kann man sie auf volle Leistung fahren. Das braucht man laut Tobias in der Regel aber nicht, die tageslichtabhängige Dimmung reiche aus, um diesen Arbeitsplatz sauber auszuleuchten.
  • Indirekte Beleuchtung oben: Man kann sie ausmachen, wenn man den Fokus nur auf dem Arbeitsplatz haben möchte, oder umgekehrt nur die indirekte Beleuchtung laufen lassen.
  • Bewegungsmelder: Verlässt man den Arbeitsplatz, dimmt die Leuchte nach 30 Minuten herunter und geht nach weiteren 10 Minuten komplett aus. Kommt man zurück, geht sie mit den voreingestellten Parametern wieder an. Das findet Tobias vielleicht für gewerbliche Büroräume interessant, weil man Mitarbeiter kennt, die die Leuchten nicht ausschalten und die PCs nicht herunterfahren.

Um zu zeigen, wie viel Licht die Leuchte produziert, kündigt Tobias eine Aufnahme ohne eingeschaltetes Licht von außen aus dem Flur durch die Tür an, mit dieser Stärke und mit voller Stärke.

7. Wann so eine Leuchte Sinn macht

Laut Tobias ist so eine Leuchte auch eine Überlegung fürs Homeoffice, weil man nichts bohren und nichts an die Decke schrauben muss. Sie kommt in vier Teilen: die Leuchte an sich, die eingebaute Elektronik, ein Standfuß und ein Teil, an dem die Einspeisung von der Steckdose ist. Sie ist einfach aufgebaut und dementsprechend auch einfach wieder abgebaut, zum Beispiel wenn man vielleicht den Arbeitgeber wechselt.

Tobias würde auch behaupten, es macht Sinn, wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das als Benefit zur Verfügung stellen, um im Homeoffice eine optimale Ausleuchtung zu haben. Dann sei man auch leistungsfähiger und nicht so schnell erschöpft. Er selbst war schon oft auf Baustellen in Bürogebäuden. Sein eigenes Büro, in dem er ab und zu sitzt, ist nicht optimal ausgeleuchtet. Dorthin nimmt er die Leuchte mit, weil er dort viel arbeitet und viel am Rechner sitzt.

Am Ende fragt Tobias die Zuschauer: Sollte es verpflichtend sein, dass der Arbeitgeber vielleicht auch im Homeoffice eine Beleuchtung zur Verfügung stellt, oder ist es ein guter Mitarbeiter-Benefit?

Häufige Fragen

Wie viel Licht braucht ein Arbeitsplatz laut Video?

Tobias nennt die DIN-Norm 12464-1. Sie regelt die Beleuchtung von Arbeitsstätten im Innenbereich. Ein typischer Arbeitsplatz wie der im Video hat danach eine vorgegebene Mindestbeleuchtungsstärke von 500 Lux. Bei älteren Menschen spricht man laut Tobias auch davon, die Beleuchtungsstärke sogar noch höher zu setzen, weil das Auge noch mal anders reagiert.

Was ist der Unterschied zwischen Lux und Lumen?

Lux ist laut Tobias die Beleuchtungsstärke. Sie wird mit der Fläche errechnet, die ausgeleuchtet werden muss. Lumen steht oft dabei, wenn man eine Leuchte kauft. Über eine Formel ergibt sich daraus, wie viel Lux auf der ausgeleuchteten Fläche auftreffen.

Warum ist ein gut ausgeleuchteter Arbeitsplatz wichtig?

Laut Tobias hängt das mit unserem Körper zusammen: Er reagiert auf Tageslicht und auf den Tageszyklus. Sitzt man morgens die ganze Zeit im Dunkeln, denkt der Körper vielleicht, er sei noch im Schlafrhythmus. Schlecht ausgeleuchtete Arbeitsplätze fördern laut Tobias Konzentrationslosigkeit, Müdigkeit und vielleicht sogar Kopfschmerzen und sind allgemein nicht gesund.

Was kann die Leuchte, die Tobias im Video zeigt?

Die MASTERhcl von dotlux hat laut Video einen Farbwechsel von 3000 bis 6000 Kelvin, eine tageslichtabhängige Dimmung, eine indirekte Beleuchtung, die man getrennt nutzen kann, und einen Bewegungsmelder. Verlässt man den Arbeitsplatz, dimmt sie nach 30 Minuten herunter und geht nach weiteren 10 Minuten komplett aus. Kommt man zurück, geht sie mit den voreingestellten Parametern wieder an.

Für wen ist so eine Leuchte laut Tobias eine Überlegung?

Fürs Homeoffice, weil man nichts bohren und nichts an die Decke schrauben muss. Sie ist einfach auf- und wieder abgebaut, zum Beispiel wenn man den Arbeitgeber wechselt. Den Bewegungsmelder findet Tobias vielleicht für gewerbliche Büroräume interessant. Er würde auch behaupten, es macht Sinn, wenn Arbeitgeber das ihren Mitarbeitern als Benefit fürs Homeoffice zur Verfügung stellen.

Elektromeister Tobias Haack aus Heilbronn

Über Tobias Haack

Tobias Haack ist Elektromeister und Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn, Industriemeister Elektrotechnik (IHK) und KNX-zertifiziert. Auf seinem Kanal Tobi's Tool Time erklärt er seit 2021 Elektrotechnik aus der täglichen Praxis.

Hinweis: Die Leuchte im Video hat Tobias von der Firma dotlux zur Verfügung gestellt bekommen. Laut Videobeschreibung sind alle Links dort Affiliate- oder Partnerlinks. Stand der Seite: Oktober 2026.

Elektromeister Tobias Haack, Inhaber von Elektro Haack in Heilbronn
Tobias HaackElektromeister und Inhaber, Elektro Haack

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